"Wider das Vergessen"

 

Ausarbeitungen verschiedener Jahrgänge zu diesem Gedenktag finden Sie HIER

„Wir müssen uns immer für eine Seite entscheiden, Neutralität hilft dem Unterdrücker und niemals dem Opfer. Schweigen ermutigt den Folterer und niemals den Gefolterten.“
(Elie Wiesel, Auschwitz-Überlebender)

Der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau jährt sich heute am 27.1.2021 zum 76. Mal.

Bei dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau handelte es sich um das größte deutsche Vernichtungslager während des Nationalsozialismus. Es befindet sich im südlichen Teil Polens, unweit der Grenzen zur Tschechische Republik und der Slowakei. Etwa 1,1 Millionen Menschen wurden in diesem Vernichtungslager ermordet. Insgesamt fielen über 5,6 Millionen Menschen dem Holocaust zum Opfer.

In Auschwitz wurden rund 900.000 der Deportierten unmittelbar nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet.

Weitere 200.000 Menschen starben unter anderem an Krankheiten, Misshandlungen oder Unterernährung.

Seit 1996 ist dieser Tag ein bundesweiter, gesetzlicher Gedenktag und seit 2005 wurde er von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ erklärt.

Aber warum soll man sich erinnern? Warum soll sich die mittlerweile Urenkel- und Ur-Urenkel-Generation erinnern?

„Erinnerung darf nicht enden, sondern sie muss auch zukünftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen,“

so der damalige Bundespräsident Roman Herzog am 27.1.1996. 

Ausarbeitungen verschiedener Jahrgänge zu diesem Gedenktag finden Sie HIER